Stuttgarts „Tatort“-Team gehört zu den besonders beliebten: Lannert (Richy Müller, re.) und Bootz (Felix Klare). Foto: SWR/Maor Waisburd

Seit einem halben Jahrhundert bietet die Krimireihe „Tatort“ im Ersten viel Gesprächsstoff. Gleich zum Start im November 1970 brach man selbstgesetzte Regeln.

Stuttgart - Sonntagabends wird es in den sozialen Netzwerken noch hitziger als sonst. Das Erste sendet den „Tatort“, und in Echtzeit prallen die Meinungen zur noch laufenden Folge aufeinander. Gefühlt scheint es in Deutschland noch mehr „Tatort“-Experten als Bundestrainer zu geben. Engagierte Meinungsäußerung hat ja auch eine lange Tradition bei dieser Krimireihe, die an diesem und am nächsten Wochenende mit einer Doppelfolge und dem Teamwork mehrerer Kommissare ihr Jubiläum feiert. Schon im November 1975 etwa bekam der Intendant des Senders Freies Berlin auf die siebenundfünfzigste Folge „Tod im U-Bahn-Schacht“ hin den klaren Rat: „Stellen Sie doch bitte diesen Unfug sofort ein”.

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