Die Steine auf dem Fontänenfeld wurden aufgeraut, um die Rutschgefahr zu verringern. Foto: Iris Frey - Iris Frey

Die Steinplatten des Fontänenbrunnens auf dem Cannstatter Marktplatz sind abgeschliffen worden. Der Grund: Die sollen rutschfreier werden und rauer.

Bad CannstattAm Fontänenbrunnen gab es Nachbesserungsarbeiten: Die Oberfläche des Steinbelags wurde mit einer Schleifmaschine aufgeraut. Bernd Sauer vom Tiefbauamt kontrollierte die Arbeiten auf dem Marktplatz. Der Belag werde deshalb aufgeraut, um die Rutschgefahr zu verringern, erklärte Sauer, damit auch Kinder nicht hinfallen. Dennoch hätten Eltern die Aufsichtspflicht, betont Sauer. Es habe sich gezeigt, dass die Konstellation mit der Steinoberfläche und Wasser nicht optimal sei. Nun soll dafür gesorgt werden, dass es den Kindern nicht die Füße wegziehe.

Auf dem Fontänenfeld befindet sich portugiesischer Basaltstein. Dieser ist so behandelt worden, dass die Oberfläche nicht mehr so glatt ist. Ende April vergangenen Jahres war der Fontänenbrunnen von Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler und Wolfgang Schanz vom Tiefbauamt eingeweiht worden. Das Fontänenfeld hat neun Düsen und misst eine Fläche von neun mal neun Metern. Die Fontänen sprudeln abwechselend in einer Höhe von 15 Zentimetern bis 1,20 Meter hoch. Abends sind sie beleuchtet. Bei den Kindern ist der Brunnen inzwischen beliebt, weiß auch Bezirksvorsteher Löffler, der sich ebenfalls über die Nachbesserungsarbeiten informierte. Angesichts der Baukosten von letztlich rund 500 000 Euro hatte der Brunnen auch Kritiker auf den Plan gerufen. Angesichts des autofreien Marktplatzes hatte die Stadt diese Idee gehabt: „Wasser als Erlebniselement belebt den Platz und das Umfeld unterstützt die Altstadt, den Einzelhandel und die Gastronomie“, hatte Hermann Lambert Oediger im Bezirksbeirat Bad Cannstatt erklärt, als dieser im Juni 2015 dem Projekt Fontänenbrunnen grünes Licht gab. So soll der Brunnen die Aufenthaltsqualität im Herzen der Altstadt steigern.

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