Andreas Wellinger gewann vier Olympiamedaillen, doch dann stoppten ihn Verletzungen sowie eine Formkrise. Foto: dpa/Terje Bendiksby

Andreas Wellinger will seine Leidenszeit beenden. Während seiner Verletzungspause sowie einer Formkrise hat der Doppel-Olympiasieger im Skispringen viel über sich selbst gelernt.

Stuttgart - Es kann passieren, dass man sich 20 Jahre älter fühlt, als man ist. Nach einer durchzechten Nacht oder nach einer Reise um die halbe Welt ohne Pause. Andreas Wellinger kennt diesen Zustand. „Gefühlt bin ich 14 Jahre alt, körperlich allerdings 44“, sagt der Mann aus Traunstein. Sein biologisches Alter beträgt 26, es liegt zwischen den gefühlten Jahren. Im Geiste ist der Skispringer mitunter ein Teenager mit einem Schalk im Nacken, er lacht viel und albert auch mal. Seine Knochen und Muskeln haben ihm aber schon oft deutlich vermittelt, dass es hart sei, dieses Runterfahren von Schanzen und mit den Flügen über 100 Meter. „Ich habe noch Spaß am Sport, sehr großen Spaß“, sagt Andreas Wellinger, womit die Frage nach dem Karriereende beantwortet ist.

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