Der Rapper Haftbefehl. Sein neues Album heißt „Das schwarze Album“. Foto: /Ondro

Rapper Haftbefehl hält auf seiner neuen Platte „Das schwarze Album“ keine Überraschungen parat, aber in seiner freizügigen Auslegung der deutschen Sprache wird er seinem Ruf als Reformer der deutschen Jugendsprache weiterhin gerecht.

Offenbach/Main - Wenn Aykut Anhan sich mitteilt, dann horchen nicht nur Freunde des harten Straßenraps auf. Ganz Deutschland sperrt die Ohren auf, wenn der Offenbacher Gangsta-Rapper loslegt. Das hat er seiner wohl wertvollsten Eigenschaft zu verdanken, die gerade im Gangsta-Rap längst nicht selbstverständlich ist. Und das ist Authentizität. Der türkeistämmige Musiker aus Offenbach am Main hat nach einer kriminellen Jugend, einer Polizeifahndung, einer Flucht in die Türkei und einer anschließenden Karriere als Musiker in den letzten zehn Jahren einen rasanten Aufstieg im deutschen Hip-Hop hingelegt. Es gibt keinen anderen Vertreter seines Musikgenres, der einen vergleichbaren Einfluss über die Musik hinaus auch auf die Jugendsprache und die Kultur des Landes ausgeübt hat.

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