Der jüdischen Gemeinde Ulm und deren Rabbiner Schneur Trebnik (links) fühlt sich Michael Joukov-Schwelling verbunden, er engagiert sich im Förderverein der Synagoge. Foto: privat

Etwa jeder achte Abgeordnete hat eine Migrationsgeschichte – so wie Michael Joukov-Schwelling, der sich für Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion einsetzt und eine klare Haltung zum Nahost-Konflikt vertritt.

Stuttgart/Ulm - Zehn Jahre habe es gedauert, bis sich die Menschen an ihn gewöhnt hatten, sagt Michael Joukov-Schwelling. Ein grüner Kommunalpolitiker mit osteuropäischem Akzent – das habe manche ebenso provoziert wie seine Religion, das Judentum. Auch wenn er sich bei den meisten willkommen gefühlt habe: „Es gab die ersten Jahre böse Kommentare und Briefe“, sagt der 39-Jährige, der nun erstmals auch Mitglied des Landtages ist. „Heute ist es selbstverständlicher, dass Menschen mit Migrationsgeschichte in der Politik aktiv sind“, sagt Joukov-Schwelling. War er im Ulmer Gemeinderat 2004 das einzige Mitglied mit Wurzeln im Ausland, seien sie heute zu fünft im 40-köpfigen Stadtparlament, so der Diplom-Ökonom, der eine IT-Firma hat.

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