Die Stuttgarter Polizei erhält damals nach US-Vorbild blaue Uniformen. Foto: Polizeimuseum Stuttgart

Kaum Beamte, hohe Kriminalität, 100 Verkehrstote in einem Jahr: Nach dem Zweiten Weltkrieg verläuft der Aufbau der Polizei schleppend – auch weil die NS-Vergangenheit noch schwer auf ihr lastet.

Stuttgart - Stuttgart nach Ende des Zweiten Weltkriegs: „Das war eine rechtlose Zeit.“ Der das sagt, ist Hans-Peter Schühlen, ehemaliger Kriminalhauptkommissar und Gründungsmitglied des Polizeihistorischen Vereins Stuttgart, der im Präsidium am Pragsattel ein Museum zur Polizeigeschichte betreibt. „Allein in den ersten vier Wochen nach der Übergabe der Stadt an die Franzosen gab es 94 Tötungsdelikte, rund 2000 Vergewaltigungen und unzählige Raubüberfälle und Plünderungen. Und die Dunkelziffer war riesig.“

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