Das heutige Betriebsgebäude, ein schlichter Holzbau, ist in die Jahre gekommen und soll nun ersetzt werden. Foto: Elke Hauptmann

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik des Gemeinderates hat grünes Licht für den rund 2,2 Millionen Euro teuren Neubau gegeben: Das heutige Betriebsgebäude soll ersetzt werden. Die Kosten werden auf 2,16 Millionen Eu

Hedelfingen - Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik des Stuttgarter Gemeinderates hat einstimmig grünes Licht für den Neubau gegeben: Das heutige Betriebsgebäude im Eingangsbereich der Deponie Einöd in Hedelfingen soll ersetzt werden. Die Kosten werden auf rund 2,2 Millionen Euro geschätzt und sind im städtischen Doppelhaushalt 2020/2021 bereits eingeplant. Der Baubeginn ist für Ende nächsten Jahres vorgesehen.

Das Projekt gilt als alternativlos: „Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass ein Neubau einer Sanierung vorzuziehen ist“, teilt Stadtsprecherin Jasmin Bühler mit. Das heutige Betriebsgebäude wurde im Jahr 1981 in einfacher Holzbauweise errichtet. Es ist stark sanierungsbedürftig und entspricht zudem nicht mehr den heutigen energetischen und räumlichen Anforderungen. Eine Aufstockung des Bestandsbaus ist nicht möglich. Es wird daher abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein neues Betriebsgebäude für die sechs Mitarbeiter der Deponie, auf der mineralische Abfälle – vor allem Bauschutt und Bodenaushub von privaten und gewerblichen Anliefern – entsorgt werden. Betrieben wird die Einöd vom städtischen Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS). Mit der Planung des Neubaus wurde das Stuttgarter Büro Zeeb Architekten beauftragt.

Erweiterungsmöglichkeiten

Vorgesehen sind neben dem Wiegeraum ein Büro für den Deponieleiter sowie Technikräume, Abstell-, Archiv- und Lagerräume, ein Pausen- sowie ein Sanitärbereich. Zudem wird es einen Besprechungsraum und einen Raum für Auszubildende geben. Da die verfügbare Grundfläche sehr eingeschränkt ist, soll das Gebäude teilweise zweistöckig erstellt werden. „Dadurch sind im Bedarfsfall auch noch Erweiterungsmöglichkeiten vorhanden“, so Bühler. Der Deponiebetrieb wird während der mehrmonatigen Bauphase uneingeschränkt fortgeführt. Die Mitarbeiter werden interimsweise in Container ziehen, die eigens angemietet werden.

Der Neubau wird nicht die Büro- und Sozialcontainer für die Mitarbeiter des Wertstoffhofes ersetzen, der sich ebenfalls auf dem Deponie-Gelände befindet, heißt es. Diese seien erst im letzten Jahr neu errichtet worden und wegen der betrieblichen Abläufe direkt am Eingang zum Wertstoffhof zwingend erforderlich.

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