Polens Justizminister gibt den Hardliner. Foto: dpa/Mateusz Marek

Der finanzielle Druck der EU lässt Warschaus Regierung einlenken. Ein Modell ist das aber nicht, kommentiert Ulrich Krökel

Warschau - Beim Geld hört die Freundschaft auf, heißt es. Nicht so bei Polens PiS-Regierung. Da beginnt die europäische Freundschaft erst so richtig, wenn die Milliarden aus Brüssel fließen. Deshalb lenkten die Nationalkonservativen zuletzt auch flugs ein, als die EU-Kommission im Dauerstreit über die Rechtsstaatlichkeit die finanzielle Karte ausspielte. Auf einmal will die Regierung in Warschau ihre umstrittenen Justizreformen überarbeiten. Das sei alles irgendwie misslungen, erklären Premier und Präsident unisono und versichern, Polen gehöre unauflöslich zum vereinten Europa.

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