Sollen, wie hier in Kalifornien, auch in Deutschland Kinder und Jugendliche gegen Covid-19 geimpft werden? Die Bundesregierung macht bei dem Thema Druck. Foto: dpa/Damian Dovarganes

Die Bundesregierung drückt beim Impfen von Jugendlichen aufs Tempo. Die Rechtfertigung, Kinder zu impfen, muss aber aus dem unmittelbaren Nutzen für diese entspringen, kommentiert Norbert Wallet.

Berlin - Die Bundesregierung drückt beim Thema Impfen von Jugendlichen mächtig aufs Tempo. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bis Ende August, also rechtzeitig zum Schulstart nach den Sommerferien allen minderjährigen Schülern ab 12 Jahren ein Impfangebot machen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) forderte von allen Bundesländern die Vorlage von „Impf-Fahrplänen“ für Schüler. Es geht um eine Entscheidung von einiger Tragweite. Eile ist da kein guter Ratgeber. Es wäre besser, den kleinen Spielraum auszunutzen, der durch die derzeit drastisch sinkenden Inzidenzen entsteht, um einem vertieften Nachdenken über das Thema Raum zu geben. So einfach und glasklar ist die Sachlage nämlich nicht.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: