Das Kalenderjahr 2020 ist ein Schaltjahr. Alle vier Jahre hat der Februar 29 anstatt 28 Tage. Warum das so ist und welche drei festen Regelungen es für ein Schaltjahr gibt, wird in unserem Video erklärt.

Stuttgart - Am kommenden Samstag bekommen wir einen Tag geschenkt. Denn der Februar hat in diesem Jahr 29 Tage statt 28 – und das Jahr 2020 somit statt der üblichen 365 Tage 366. Man sagt dazu Schaltjahr. In der Regel gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr. Dann wird sozusagen ein Extratag in den Kalender geschaltet. Der Grund: Wir messen unsere Zeit danach, wie sich unsere Erde dreht. Und danach, wie lange die Erde braucht, um sich um die Sonne zu bewegen.

24 Stunden und ein klitzekleines bisschen

Die Erde dreht sich in 24 Stunden um sich selbst. Sie braucht also einen Tag dazu. Um einmal die Sonne zu umrunden, braucht sie ein Jahr. Allerdings nur ungefähr. Tatsächlich benötigt die Erde etwas länger: 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten, 45 Sekunden und noch ein klitzekleines bisschen. Würden wir diese Extrazeit nicht alle paar Jahre berücksichtigen, würde sich unser Kalender nach und nach verschieben – und mit ihm die Jahreszeiten. Die vernachlässigte Zeit würde sich ansammeln, die Stunden würden zu Tagen und die Tage zu Monaten. Bis irgendwann etwa der Dezember mitten im Sommer liegen würde.

Froschschenkel am Schalttag

In machen Ländern wird der 29. Februar besonders gefeiert. Für Menschen in Großbritannien zum Beispiel ist es Brauch, am 29. Februar Froschschenkel zu essen. Das kommt daher, dass Schaltjahr auf English „Leap ­Year“ heißt – liep jihr gesprochen – und das eigentlich Sprungjahr bedeutet.

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