Ohne die Bundeswehr kommen viele Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung nicht hinterher. Foto: Leif Piechowski

Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie sind die Gesundheitsämter in Deutschland noch immer unzureichend im Kampf gegen Corona aufgestellt. Die Bundesvorsitzende der Amtsärzte, Ute Teichert, beklagt Mängel bei der personellen und digitalen Ausstattung.

Stuttgart - Mit dem Absinken der Infektionszahlen gerät der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) wieder in den Blickpunkt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Freitagabend im ZDF bekräftigt, dass bald der Punkt erreicht werde, „ab dem wir glauben, dass die Gesundheitsämter wieder die Kontakte nachverfolgen können“. Gemeint ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 neuen Covid-19-Fällen pro 100 000 Einwohner. Baden-Württemberg hat (Stand Samstag) landesweit die Inzidenz 48,6 erreicht – das ist der niedrigste Wert seit dem 20. Oktober, als das Landesgesundheitsamt letztmals einen Wert von unter 50 angab.

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