Der Enge auf den Spielplatz entfliehen – das geht gerade nicht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Das Coronavirus trifft arme Familien besonders hart. Beengte Wohnverhältnisse, geschlossene Schulen, gesperrte Spiel- und Bolzplätze. Da kommt vieles zusammen.

Stuttgart - Schon vor dem Coronavirus ist der Alltag vieler armer Familien belastet gewesen. Gerade in den Sozialhotels, in den Flüchtlingsunterkünften und in den Fürsorgeunterkünften leben diese auf engstem Raum. Aktuell hat sich die Lage verschärft, weil Entlastungsorte wie Schulen und Kindergärten, aber auch Jugendhäuser, Kinder-und Jugendfarmen sowie Spiel- und Bolzplätze geschlossen sind. „Wir fürchten, dass es irgendwann zum Lagerkoller kommt“, sagt Klausjürgen Mauch, der Leiter der Mobilen Jugendarbeit bei der Evangelischen Gesellschaft. Die aktuelle Notsituation könne natürlich auch zu Gewalt führen.

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