Angespannte Lage: Von Freitag, 0 Uhr, an gilt wegen der hohen Inzidenz auch in Stuttgart eine nächtliche Ausgangssperre. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Stuttgart weiter in großen Schritten. Am Donnerstag erreichte diese den Wert von 197,7 Fällen pro 100 000 Einwohner und liegt damit nur knapp unter der Marke von 200 Fällen.

Stuttgart - Die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz kennt in der Landeshauptstadt zurzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Am Donnerstag hat sich die Tendenz der vorigen Tage fortgesetzt. Mit 214 neu gemeldeten Infektionen stieg der Wert auf 197,7 Fälle pro 100 000 Einwohner. Der Sprung ist zwar etwas geringer als am Vortag, als die Inzidenz um 30 Punkte auf 179,9 gestiegen war. Verglichen mit den zurückliegenden Wochen ist der Tageszuwachs aber weiterhin enorm.

Konsequenzen auch für die Schulen

Vor allem schreitet die Infektionslage in der Landeshauptstadt damit zügig auf eine Inzidenz von 200 Fällen zu. Sollte dieser Wert erreicht werden und es einige Zeit so bleiben, hätte dies gravierende Folgen für das gesellschaftliche Leben. Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 200, wird nach der Neuregelung des Bundes ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen verboten.

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