Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz steht einer FFP2-Maskenpflicht kritisch gegenüber. Foto: dpa/Marijan Murat

In Bayern gilt ab der kommenden Woche die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Die Landtags-Grünen in Baden-Württemberg sehen dabei einige Probleme.

Stuttgart - Die Grünen-Fraktion blickt skeptisch auf eine FFP2-Maskenpflicht. „Stand jetzt würde ich keine Rechtsverpflichtung vorsehen“, sagte Fraktionschef Andreas Schwarz am Freitag in Stuttgart. Eine Maskenpflicht hätte zur Folge, dass man die Einhaltung kontrollieren und sanktionieren müsse. Zudem müsse man dann dafür sorgen, dass es genug Masken gebe. Da stellten sich viele Fragen, es brauche weitere Diskussionen. Bis dahin empfehle er aber das Tragen von FFP2-Masken etwa im Nahverkehr, sagte Schwarz. Ab Montag gilt in Bayern die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen.

Der Fraktionschef sprach sich zudem für mehr Homeoffice aus als Mittel im Kampf gegen die Pandemie. „Wenn wir in die Büros vieler größerer Unternehmen schauen, dann ist da noch Luft nach oben.“ Mit Blick auf eine mögliche Verschärfung des Lockdowns sagte Schwarz: „Viel mehr Verschärfungen gibt es nicht, außer sie gehen an die gewerbliche Wirtschaft ran.“

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