In Stuttgart sind die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen noch aufgehoben – in einigen anderen Kreisen gelten sie weiter. Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten in Baden-Württemberg nur noch in einzelnen Stadt- und Landkreisen. Wo man nachts nicht raus darf, zeigen wir in dieser ständig aktualisierten Übersicht.

Stuttgart - Die landesweiten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sind vom Verwaltungsgerichtshof aufgehoben worden. Ob man nachts nicht raus darf, ist nun Sache der Stadt- und Landkreise. Sie entscheiden über coronabedingte Ausgangssperren.

Eine Voraussetzung für entsprechende Einschränkungen: mindestens sieben Tage in Folge gibt es in einem Kreis mehr als 50 bestätigte Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner (Inzidenzwert). Wenn das so ist, kommen Ausgangssperren in Betracht – aber eben nicht zwingend. Letztlich müssen sich aus Sicht des Kreises auch zwingend nötig sein und das Infektionsgeschehen muss „diffus“ sein, also nicht auf einzelne isolierte Ausbrüche zurückgehen. Das lässt den Landkreisen beziehungsweise den örtlichen Gesundheitsämtern eine gewisse Entscheidungsfreiheit.

Hier gelten Ausgangsbeschränkungen

Die folgende Tabelle zeigt, in welchen Stadt- und Landkreisen derzeit nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten (Stand: 5. März, 9.00 Uhr):

Es zeigt sich, dass in mehreren Kreisen trotz Inzidenzwerten über 50 keine Ausgangssperre gilt. Das müssen die Kreisverwaltungen jeweils separat begründen. Die Liste von Kreisen mit Ausgangsbeschränkungen, die das Sozialministerium bereitstellt, ist so gesehen nicht vollständig.

Lesen Sie hier: Das sind die aktuellen Regelungen für Ausgangssperren

Die Entwicklung der Coronazahlen in Deutschland, Baden-Württemberg und der Region Stuttgart berichten wir täglich aktuell in diesem Beitrag. Unsere Berichterstattung zum Coronavirus finden Sie hier.

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