Die Grenzkontrollen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich sind passé. Foto: dpa/Patrick Hertzog

Mehrere Monate wurde an den Grenzen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich aufgrund der Corona-Pandemie kontrolliert. Seit Montag gehört dies nun der Geschichte an.

Straßburg/Kehl - Die Bundespolizei hat die coronabedingten Grenzkontrollen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich beendet. Seit Montag 0 Uhr könnten Franzosen und Deutsche die Grenze wieder passieren, ohne bei einer Kontrolle Dokumente für den Reisegrund vorlegen zu müssen, bestätigte die Bundespolizei in Offenburg. Temporäre Kontrollen wie vor Beginn der Coronavirus-Pandemie gebe es jedoch weiterhin. Auch müsse beim Überqueren der Grenze weiterhin ein Ausweis mitgeführt werden, betonte die Bundespolizei.

Stichprobenartige Kontrollen

Wegen der Coronavirus-Pandemie waren Mitte März an den Grenzübergängen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich wieder Kontrollen eingeführt worden. Die Einreise in das jeweils andere Land war nur aus einem triftigen Grund möglich.

Seit dem 16. Mai wurde nur noch stichprobenartig kontrolliert. Aus touristischen Interessen, etwa zum Einkaufen oder Tanken, durfte die Grenze aber nicht überquert werden. Das ist jetzt wieder erlaubt. Deutsche müssen bei der Einreise nach Frankreich auch keinen französischen Passierschein mehr mit sich führen.

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