Die Schulen bleiben zu, die Unterrichtsräume sind verwaist: Gerade während der Coronakrise wird es deutlich, dass es seit Jahrzehnten keine Bildungsgerechtigkeit an den Schulen gibt. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Es ist und bleibt eine Offenbarungseid, dass der schulische Erfolg immer noch viel zu stark vom Elternhaus abhängt. Die Auswirkungen sind in Pandemiezeiten nur noch deutlicher zu spüren, kommentiert der stellvertretende Lokalchef Kai Müller.

Stuttgart - In Krisenzeiten braucht es griffige Botschaften. Und so ist es nicht erstaunlich, dass beim Gezerre um die Öffnungen der Schulen und der Kitas gern das hohe Lied der Bildungsgerechtigkeit gesungen wird. „Präsenzunterricht ist die höchste Form der Bildungsgerechtigkeit“, findet Yvonne Gebauer (FDP), die NRW-Schulministerin. Auch ihre baden-württembergische Kollegin Susanne Eisenmann (CDU) wird nicht müde zu betonen, dass ein Lockdown vor allem leistungsschwache Schüler mit schwierigem häuslichen Umfeld treffe und sie für „alle eine gute Bildung“ ermöglichen wolle. Das ist löblich, aber es ist ein Offenbarungseid.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Sommerangebot

Doppelter Probezeitraum bis zum 12.09.2022*

Probeabo Basis
0,00 €
8 statt 4 Wochen kostenlos testen.
  • Zugriff auf alle Artikel von cannstatter‑zeitung.de
  • Danach nur 6,99 € mtl.
  • Jederzeit kündbar
*Angebot gilt nur für Neukunden
Jetzt kostenlos testen
Jahreasbo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: