Stillstand am Rathaus. Dort prangen nur die Tipps im Kampf gegen das Coronavirus. Das Rennen um OB-Sessel ist ausgebremst. Foto: Leif Piechowski

Die sonnigen Frühlingstage hätten die Bewerber für die Stuttgarter OB-Wahl bereits gut nutzen können, um sich in der Stadt bekannt zu machen. Doch das Coronavirus durchkreuzt so manche Pläne.

Stuttgart - Welche Tücken der digitale Wahlkampf haben kann, musste SPD-Kandidat Martin Körner am Montag erfahren. Live via Instagram wollte er zu interessierten Wählern sprechen. Erst im zweiten Versuch klappte die Verbindung. „Es ist jetzt nicht die Zeit, Hände zu schütteln und persönliche Gespräche zu führen“, erklärte Körner in die Handykamera. Eigentlich wollte der SPD-Stadtrat im Frühjahr losziehen und sich über sein Stadtviertel im Osten hinaus persönlich bekannt machen. Auch „auf ein Bier mit Körner“ wollte er potenzielle Wähler treffen. Doch das Coronavirus durchkreuzt seine Pläne. Statt in der Kneipe spricht Martin Körner mit potenziellen Wählern nun vor dem Bücherregal in den eigenen vier Wänden – allerdings nur virtuell. „Ich nutze die Zeit, um konzeptionell inhaltlich zu arbeiten“, sagte er unserer Zeitung. Außerdem wolle er online und am Telefon mit Unterstützern Kontakt halten.

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