2,1 Millionen Schweine will Müller Fleisch 2021 schlachten. Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Vor einem Jahr war das fünftgrößte deutsche Schlachtunternehmen mit Sitz im Enzkreis der erste Coronahotspot der Branche. Den schlechten Ruf will man hinter sich lassen – mit mehr Gesundheitsschutz und regionaler Ausrichtung. Doch die Gewerkschaft NGG sieht noch große Probleme.

Pforzheim - War da was? Ein Jahr nach dem Coronaskandal in der Schlachtindustrie ist bei Müller Fleisch etwas Ruhe eingekehrt. Beginnend mit dem ersten Covid-19-Fall am Karfreitag 2020 errang das Stammwerk in Birkenfeld bei Pforzheim seinen schlechten Ruf als erster großer Hotspot der Branche – vor Tönnies & Co. Heute „sind wir froh, die Lage im Griff zu haben“, sagt einer der geschäftsführenden Brüder, Martin Müller. „Wenn mal wieder ein positiv auf Corona getesteter Mitarbeiter bei unseren Reihentestungen dabei ist, sind wir in der Lage, Pandemieketten effizient entgegenzuwirken.“ Dies wird von Behördenseite bestätigt: Trotz der Reiserückkehrer in der multinationalen Belegschaft hat es in den vergangenen Monaten nur noch vereinzelte Coronafälle gegeben, aber keinen größeren Ausbruch mehr.

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