Bei ZF in Friedrichshafen läuft trotz Corona die Montage auf Hochtouren. Foto: dpa/Kästle

Die Abrufe der Autobauer sind deutlich gestiegen. Ihre Lieferanten stellen wieder Leiharbeiter und Befristete ein. Das ändert aber nichts am Strukturwandel, der zu erheblichen Veränderungen in der Branche führt.

Stuttgart - So schnell kann sich die Lage verändern. „Wir sind mit den Lieferungen im Hintertreffen“, sagt Achim Dietrich, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des Zulieferer ZF Friedrichshafen. Er redet über das Geschäft mit China. Normalerweise werden Getriebe für Nutzfahrzeuge mit dem Schiff in die Volksrepublik geliefert. Doch dafür reicht die Zeit nicht mehr. Um die Getriebe jetzt pünktlich zu liefern, „werden sie in ein Flugzeug gepackt“, erläutert Dietrich. Dies mag zwar erheblich teurer sein, dafür stehen aber keine Kundenbänder still.

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