Bayerns Ministerpräsident Markus Söder setzt in der Corona-Krise nicht mehr nur auf Masken sondern auch auf Massentests. Foto: dpa/Sven Hoppe

Bavaria first: Der Freistaat setzt in der Corona-Krise wieder mal einen starken eigenen Akzent. Dennoch bleibt ein Nachgeschmack. Erneut bekommt der deutschen Corona-Teppich einen Flicken, meint der stellvertretende StN-Chefredakteur Wolfgang Molitor.

München - Bayern schlägt in der Corona-Krise weiter den Takt. Bis zu 30 000 Tests pro Tag will der Freistaat künftig flächendeckend anbieten und so seine Kapazitäten seit Ende März verdreifachen. Auch Menschen ohne Symptome werden sich auf Wunsch kostenlos landesweit auf das Corona-Virus testen lassen können. Das ist ein gewaltiger organisatorischer, vor allem aber erheblicher finanzieller Mehraufwand. Und so fragen sich andere Landesregierungen nicht zum ersten Mal: Bringt das wirklich was? Oder versucht Ministerpräsident Markus Söder nur, sich bei der Bewältigung der Krise ein weiteres Mal als Vorreiter zu profilieren?

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