Bis Ende Mai konnten Anträge auf Corona-Soforthilfe gestellt werden. (Symbolbild) Foto: dpa/Monika Skolimowska

Insgesamt wurden laut dem Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg 2,2 Milliarden Euro ausbezahlt. Das meiste Geld floss an sogenannte Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten.

Stuttgart - Rund 241 500 Selbstständige und kleine Firmen in Baden-Württemberg haben Geld aus der Corona-Soforthilfe erhalten. Insgesamt seien mehr als 2,2 Milliarden Euro ausgezahlt worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag als vorläufige Bilanz mit. Anträge konnten bis Ende Mai gestellt werden.

Den größten Teil machten sogenannte Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten aus. Hier gab es den Angaben zufolge knapp 210 000 Auszahlungen. Außerdem bekamen knapp 18 000 Firmen mit sechs bis zehn Beschäftigten und knapp 14 000 Betriebe mit maximal 50 Beschäftigten Unterstützung. Rund 31 000 Anträge wurden abgelehnt. Das Land zahlt aus eigener Tasche rund 408 Millionen Euro, der Rest kommt vom Bund.

Die enorme Nachfrage habe gezeigt, dass das Programm den akuten Bedarf in der schwierigen Zeit getroffen habe, betonte das Ministerium. „Wir konnten so die direkten Folgen des Shutdowns abdämpfen und bedrohte Existenzen sichern“, sagte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Die Krise sei allerdings noch längst nicht überstanden, deswegen werde nun in Abstimmung mit dem Bund an Nachfolgeprogrammen gearbeitet.

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