Darsteller Ulrike Frank und Jan Kittmann waren in eine Teilquarantäne. Jetzt ist Küssen vor der Kamera wieder möglich. Foto: dpa

Die Corona-Regeln gelten bei Dreharbeiten für das deutsche Fernsehen. Damit Küsse und körperliche Nähe trotzdem in den Szenen gezeigt werden können, lassen sich Regisseure und Schauspieler allerhand einfallen.

Berlin/Potsdam - Um vor der Kamera wieder Küsse und Nähe zeigen zu können, haben sich die „GZSZ“-Darsteller Ulrike Frank und Jan Kittmann in eine Teilquarantäne begeben. Die gedrehten Szenen zwischen den Rollen Katrin und Tobias seien ab dem 20. Januar in Folgen der Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen, teilte der Fernsehsender RTL am Donnerstag mit. Bei den Dreharbeiten habe man seit Beginn der Pandemie streng auf die Corona-Regeln geachtet, sagte Frank der Mitteilung zufolge. Doch für eine neue Liebesgeschichte sei es wichtig gewesen, körperliche Nähe zeigen zu können.

Dafür hätten sie und Kittmann sich Mitte November in Teilquarantäne begeben und zwei Tests gemacht, sagte Frank. Man habe dann „an einem Tag „normal“ gedreht, mit Berührungen, Küssen, mit uneingeschränkter körperlicher Interaktion und allen schauspielerischen Mitteln“, sagte die Schauspielerin. RTL betonte, dass hinter den Kulissen weiterhin sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen und strenge Regeln gelten.

Eine andere Lösung hatten die Macher der MDR-Fernsehserie „Tierärztin Dr. Mertens“ im Mai vorigen Jahres gefunden: Sven Martinek küsste damals vor der Kamera ein Double von Kollegin Elisabeth Lanz - seine eigene Freundin.

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