Einsamer Souvenirverkäufer an der Westminister Bridge: die Touristen bleiben aus, und die Einheimischen fliehen. Foto: AFP/Daniel Leal-Oliva

Die Corona-Pandemie hat mit Verzögerung auch die britische Gesellschaft erfasst. Städter aus dem Süden fliehen in die dünn besiedelten schottischen Highlands und auf die Inseln. Dort will sie niemand haben – im Gegenteil.

London - In den vergangenen Tagen fiel den Bewohnern der schottischen Highlands auf, dass sich auf ihren schmalen Straßen mehr und mehr Fahrzeuge drängten – als wäre die Hochsommersaison plötzlich voll im Gang. Familien aus südlichen Regionen steuerten ihre Geländewagen mit Kind und Kegel zu Ferienhäuschen, die sie irgendwo im dünn besiedelten hohen Norden besitzen. Park- und Campingplätze füllten sich mit Wohnmobilen. Viele der Orte, in denen sonst um diese Jahreszeit kleine Fähren gemächlich zu den Inseln vor den schottischen Küsten hinaustuckern, verzeichneten mit einem Mal Autoschlangen in den winzigen Häfen.

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