Ab 11. Januar soll offenbar ein Pflichttest direkt bei der Einreise nach Deutschland verlangt werden (Archivbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten soll ab dem 11. Januar offenbar die Testpflicht verschärft werden. Bei einer zehntägigen Quarantänepflicht soll es trotzdem bleiben.

Berlin - Bund und Länder wollen offenbar die Testpflicht bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten verschärfen. Ab 11. Januar solle generell ein Pflichttest direkt bei der Einreise nach Deutschland verlangt werden, heißt es in der Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Spitzenberatungen an diesem Dienstag. Der Test kann demnach entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Anreise oder direkt bei der Einreise erfolgen.

Unabhängig davon bleibt es dem Papier zufolge bei der zehntägigen Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann auch weiterhin durch ein negatives Ergebnis eines weiteren, frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommenen Tests verkürzt werden. Die Rede ist von einer „Zwei-Test-Strategie“. Bestehen bleibt außerdem die Pflicht zu einer digitalen Einreiseanmeldung.

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Zusätzliche Sonderregeln sollen laut Beschlussvorlage für Einreisen aus Risikogebieten erlassen werden, „von denen aufgrund von der Verbreitung von Mutationen des Virus oder besonders hoher Inzidenzen ein besonderes Eintragsrisiko besteht.“ Zudem weisen Bund und Länder noch einmal darauf hin, „dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind“.

Als Risikogebiete gelten mit wenigen Ausnahmen fast alle Länder und Regionen Europas sowie die weitaus meisten Staaten weltweit.

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