Ein Schildchen um den Hals für maskenbefreite Kunden – Akkreditierung oder Diskriminierung? Foto: privat

Mit den Infektionszahlen steigt das Konfliktpotenzial um Kunden ohne Mundschutz in den Einkaufsgeschäften. Hilft da eine Etikettierung?

Stuttgart - Der Mann trägt es um den Hals. Mitten im großen Baumarkt, für alle sichtbar. Es ist kein Anhänger für ein Schmuckstück, sondern für ein kleines Schild. Man könnte es Akkreditierungsausweis nennen. Der 68-jährige Kunde empfindet es dagegen als „neuen gelben Stern“, als Diskriminierung pur. Auf dem Schild steht: „Maskenbefreit.“ Ohne die Etikettierung hätte der Mann nicht einkaufen dürfen.

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