Maskenpflicht und Abstandsgebot: auch Baden-Württemberg steht noch ganz im Zeichen der Pandemie. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Das Kabinett in Stuttgart hat einen Maßnahmenkatalog gegen Corona beschlossen, der bei drei Alarmstufen greifen soll. Einen allgemeinen Lockdown will Grün-Schwarz auf jeden Fall vermeiden.

Stuttgart - Wochenlang hat sich eine Arbeitsgruppe der grün-schwarzen Landesregierung gemeinsam mit Vertretern von Städten und Gemeinden mit dem Schutzkonzept für den Fall einer zweiten Corona-Welle befasst. Denn die droht im Herbst, wenn sich die Menschen wieder verstärkt in geschlossenen Räumen aufhalten – und auch die Situation in Frankreich gibt Anlass zur Sorge. Am Dienstag nun stellte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gemeinsam mit Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Sozialminister Manne Lucha (Grüne) den Notfallplan vor, dessen Einzelmaßnahmen allerdings wenig klar definiert sind, man werde regional und flexibel auf die Situation eingehen, heißt es allenthalben.

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