Für Baden-Württemberg stehen Lieferungen von durchschnittlich etwa 330 000 Impfdosen pro Woche an. (Symbolbild) Foto: dpa/Marcus Brandt

Noch gibt es in Baden-Württemberg nicht genug Corona-Impfstoff für jeden. Die Zentralen Impfzentren und Sozialminister Manne Lucha sind sich allerdings einig, wohin die nächsten Impfdosen gehen sollen.

Stuttgart - Sozialminister Manne Lucha (Grüne) und die Chefs der Zentralen Impfzentren haben sich über die Verteilung des vom Bund gelieferten Corona-Impfstoffs geeinigt. Die Impfzentren seien untereinander solidarisch und es sei für die Zentralen Impfzentren selbstverständlich, die Kreisimpfzentren in den nächsten Wochen zu unterstützen, teilte der Grünen-Politiker am Montag in Stuttgart mit. „Es soll mehr Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise gehen und dorthin, wo die Impfquoten noch vergleichsweise niedrig sind.“

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Lucha sagte, gemeinsames Ziel sei es, den Impfstoff in die Fläche zu bringen. Auslöser des Gesprächs war, dass der Bund auch im Monat Mai nicht genügend Impfstoff liefert, um die Impfzentren unter Volllast laufen zu lassen. Für Baden-Württemberg liegen die kommenden Lieferungen bei durchschnittlich etwa 330 000 Impfdosen pro Woche.

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