Corona hält die Krankenhäuser in Atem. Foto: dpa/Jean-Christophe Bott

Experten rechnen mit einer Stabilisierung der Corona-Lage. Im Südwesten stehen bald 4800 Beatmungsplätze bereit.

Stuttgart - Trotz der steigenden Zahl an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus kommen Experten aufgrund einer aktuellen Analyse zum Ergebnis, dass bis auf weiteres „mit einer Stabilisierung der Intensivfälle bei gut 3000 zu rechnen“ sei. Es gebe „keine unmittelbare Gefahr, dass Krankenhauskapazitäten nicht ausreichen könnten“, sagte Bertram Häussler, Chef des auf Gesundheitsfragen spezialisierten IGES-Instituts, unserer Zeitung. Der Berechnung zugrunde liegt der seit Sommer konstante Sachverhalt, dass 17 Prozent der neuen Infektionen später Intensivfälle werden. Häussler wies auf einen Risikofaktor hin, der die positive Prognose beeinträchtigen könnte. „Wir beobachten an einigen Orten einen bemerkenswerten Anstieg der Neuinfektionen von Patienten über 80 Jahre.“ So gab es in Berlin binnen einer Woche einen Anstieg der Fälle in dieser Gruppe um 463, in München um 212. Der Schutz der Altenheime rückt somit stärker in den Blickpunkt.

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