Alt-OB Christoph Palm hat den Fellbacher Künstler Valentin Vitanov für sein Portrait ausgewählt. Foto: Stadt Fellbach/Knopp Quelle: Unbekannt

Fellbach (red) - Er ist wieder da. Im November vergangenen Jahres ist Christoph Palm nach zwei Wahlperioden aus seinem Amt als Fellbacher Oberbürgermeister ausgeschieden. Zwischenzeitlich ist er als Geschäftsführer einer privaten Stiftung tätig. Dennoch ist er jetzt dauerhaft ins Fellbacher Rathaus zurückgekehrt - in Form eines Gemäldes des Fellbacher Künstlers Valentin Vitanov. Diesen hatte Palm für sein OB-Portrait selbst ausgewählt.

Es ist Tradition, dass die nach 1945 aus dem Amt geschiedenen Oberbürgermeister der Kappelbergstadt künstlerisch verewigt werden und die Bilder im öffentlich zugänglichen Bereich des Rathauses - genauer im Foyer des ersten Stocks - zu sehen sind. 1986 schuf Renate Busse das Portrait von Guntram Palm, das Bild von Max Graser stammt von Rainer Herold, der es 1990 anfertigte. Jan Peter Tripp erstellte im Jahr 2000 das Bildnis von Friedrich-Wilhelm Kiel. Nun reiht sich das Bild von Christoph Palm in die Fellbacher OB-Galerie ein. Enthüllt wurde es im Rahmen einer „kleinen, aber feinen Feierstunde“.

Für Valentin Vitanov als Porträtisten habe er sich im Vorfeld der letzten Triennale entschieden, so Palm. „Man muss nicht schweifen, um gute Künstler zu finden. Es gibt sie auch in Fellbach.“ Der Auftrag für das OB-Portrait, für das der Künstler zunächst einmal eine Reihe von Fotos von Christoph Palm schoss war eine gewisse Herausforderung, bekannte Vitanov, und habe ihm durchaus Respekt eingeflößt. Schließlich werde das Werk auf Jahre und Jahrzehnte im Rathaus öffentlich zu sehen sein. Christoph Palm ist mit dem Ergebnis auf alle Fälle sehr zufrieden. Er finde sich in dem Bild mit dem geheimnisvollen blauen „Schatten“ wieder. Dass der Künstler den Porträtierten, der neuerdings eine Brille trägt, getroffen hat, wurde rasch klar: als Palm das Wort ergriff, fiel den Gästen die für ihn typische Handhaltung auf. Für diese gibt es übrigens eine einfache Erklärung. Nachdem er beim Reden oft nicht wusste, wohin mit den Händen, habe er einfach mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand den Ehering an der rechten angefasst, meinte Palm.

Im Zuge der Erweiterung der OB-Gemäldegalerie wurden übrigens die Bilder etwas anders gehängt. Platz für weitere Bilder ist noch vorhanden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: