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Sie stützen sich dabei auf eigene Erhebungen zu Ausfällen sowie auf ein Rechtsgutachten des Anwalts Thomas Würtenberger, das sie bereits im März vorgelegt hatten.

Stuttgart (dpa/lsw)Elternvertreter wollen im nächsten Jahr mit ihrer seit langem angekündigten Klage gegen das Land wegen hoher Unterrichtsausfälle an Gymnasien Ernst machen. Sie stützen sich dabei auf eigene Erhebungen zu Ausfällen sowie auf ein Rechtsgutachten des Anwalts Thomas Würtenberger, das sie bereits im März vorgelegt hatten. Der Anwalt vertritt die Meinung, dass in den letzten drei Jahren vor dem Abitur an den Gymnasien nicht mehr als acht Prozent an Unterricht in den Abiturfächern ausfallen dürfe. Bei einer höheren Quote sei zu befürchten, dass die Chancengleichheit eines Schülers im Vergleich zu denen, die keine hohen Unterrichtsausfälle verkraften müssten, nicht gewährleistet sei. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft gymnasialer Elternvertreter im Regierungsbezirk Stuttgart (Arge), Michael Mattig-Gerlach, sagte am Montag, er können nicht erkennen, dass die Situation an den Gymnasien besser werde.

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