CDU-Wahlkämpfer Manuel Hagel will bisherigen AfD-Wählern goldene Brücken bauen. Das ist ein strategisches Dilemma, analysiert unsere Autorin.
Vielleicht hat Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel keine Alternative zu diesem Dilemma. Um selbst eine Mehrheit bei der Landtagswahl zu erreichen, muss er auch bisherige AfD-Wähler umgarnen. Dazu hält Hagel ausweislich der Positionierung vom Wochenende einen harten Kurs beim Thema Zuwanderung offenbar für unerlässlich. Je breiter die „goldenen Brücken“ sind, die er dieser Klientel bauen will, desto verwechselbarer drohen aktuelle CDU-Positionen mit Forderungen zu werden, die ursprünglich die AfD vertreten hat.
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