Friedrich Merz sieht in der Verschiebung des Wahlparteitages der CDU eine Intrige. Foto: dpa/Christophe Gateau

Auf dem Parteitag der CDU sollte ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Nach der erneuten Verschiebung geht vor allem einer der Kandidaten, Friedrich Merz, auf Konfrontationskurs. Der Partei stehen nun schwere Zeiten ins Haus, kommentiert unser stellvertretender Chefredakteur Wolfgang Molitor.

Stuttgart - In der CDU sind jetzt die Fronten klar gezogen. Seit der ängstlichen, bereits zweiten Verschiebung des Wahlparteitags in Stuttgart – von Anfang Dezember bis voraussichtlich ins Frühjahr – nimmt das Unversöhnliche seinen Lauf. Denn nicht nur Friedrich Merz ordnet die Entscheidung des CDU-Präsidiums mit kühlem Blick ein: Da wird mit dem gängigen Hinweis auf Corona-Zwänge eine – jetzt mehr denn je – richtungsweisende Führungsfrage auf die lange Bank geschoben, weil es der Partei und den Kandidaten nicht gelungen ist, einen tragenden Zukunftsentwurf zu präsentieren.

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