Armin Laschet bei einem Besuch in dem vom Hochwasser schwer getroffenen Ort Stolberg in Nordrhein-Westfalen Foto: dpa/Marius Becker

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, führt einen Wahlkampf im Stil von Angela Merkel. Wann realisiert er, dass er nicht Merkel ist? Ein Kommentar von Rainer Pörtner.

Stuttgart - Angela Merkel wurde in den letzten Jahren vorgeworfen, dass sie ihre Wahlkämpfe mit einer enervierenden Zurückhaltung führte. Sie eckte von sich aus nicht an, sie vermied verbale Zuspitzungen, sie fiel kaum auf. „Sie kennen mich“ – das war zum Schluss ihr stärkster Wahlkampfslogan. Und es stimmte ja auch: Wer Merkel wählte, der wusste, worauf er sich einließ. Da zahlte es sich für die CDU-Politikerin sogar aus, dass sie an einer verstärkten Wählermobilisierung gar nicht interessiert war. Denn die hätte möglicherweise vor allem die Wähler der Konkurrenzparteien aktiviert.

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