Das Einkaufen wird dank Cashback- und Geld-zurück-Aktionen noch lukrativer. Foto: gonghuimin468 / Pixabay

Cashback- und Geld-zurück-Aktionen sind in der heutigen Zeit ein fester Bestandteil der Wirtschaft. Zig Unternehmen versuchen mit dieser Art des Marketings, Konsumenten auf ihre Produkte aufmerksam zu machen und im besten Fall den eigenen Kundenstamm zu erweitern. Da in vielen Branchen ein reger Konkurrenzkampf herrscht, ergibt sich durch die üppige Anzahl an Cashback- und Geld-zurück-Aktionen ein riesiges Feld an Gratisprodukten. Doch wie kommt man an diese heran? Der folgende Text liefert die Antwort.  

Einkaufen und dabei die neusten Produkte geschenkt bekommen? Was utopisch klingt, ist dank der Marketingstrategien vieler Unternehmen tatsächlich möglich. In regelmäßigen Abständen überfluten die Konzerne aus den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen die Märkte mit Cashback- und Geld-zurück-Aktionen.

Im Gegensatz zu bekannten Bonusprogrammen wie Payback oder Klubmitgliedschaften sammeln Verbraucher dabei keine Punkte, um bei einer bestimmten Anzahl eine Prämie wie etwa einen Rabatt zu erhalten, sondern bekommen den vollen Einkaufspreis zurückerstattet. Meistens geschieht dies über eine App oder direkt über das Bankkonto. Dadurch können Konsumenten ohne Zwang und ganz bequem neue Produkte gratis testen. So ergibt sich eine Win-Win-Situation. Unternehmen erreichen mehr potenzielle Kunden mit ihren Waren und Verbraucher kommen in den Genuss der neusten Produkte.

Informationen zum Angebot einholen

Bevor man an Cashback- oder Geld-zurück-Aktionen teilnimmt und gratis Produkte abstauben möchte, sollten alle relevanten Informationen zur jeweiligen Aktion eingeholt werden. Meist sind diese an bestimmte Voraussetzungen und Kriterien geknüpft. In der Regel sollte man sich als Käufer auf folgende Bereiche konzentrieren:

  • Aktionszeitraum: Viele Cashback- und Geld-zurück-Aktionen sind zeitlich limitiert. Vereinzelt tummeln sich auch einige Angebote auf dem Markt, die keine Begrenzung haben, das ist jedoch eher die Ausnahme. Schließlich beinhalten die meisten Aktionen dieser Art neuere Produkte, die einem breiterem Publikum zugänglich gemacht werden sollen. Eine zeitliche Limitierung macht da nur Sinn. Aus diesem Grund muss man sich als Konsument die Frage stellen, wie lange der Aktionszeitrum läuft.
  • Aktionspackung: Manchmal sind die Produkte, die Teil der jeweiligen Cashback- oder Geld-zurück-Aktion sind, speziell gekennzeichnet. Meistens unterscheidet sich die Verpackung vom restlichen Sortiment – doch nicht immer. Es ist daher wichtig, sich diese essenzielle Information vorab einzuholen.
  • Händler: Nicht jeder Händler und jedes Geschäft macht bei den ausgerufenen Aktionen mit. Nicht selten die entsprechenden Produkte nur in bestimmten Filialen erhältlich. Um nicht plötzlich mit leeren Händen dazustehen, sollte im Vorfeld überprüft werden, wo es die Aktionsprodukte zu kaufen gibt.
  • Kassenbon: Der Kaufbeleg spielt bei Cashback- und Geld-zurück-Aktionen eine wichtige Rolle, da er für die Rückerstattung des Kaufpreises verantwortlich ist. In der Regel muss der Bon entweder online hochgeladen oder analog eingeschickt werden. Welche Variante bei der entsprechenden Aktion verlangt wird, gilt es zu klären.
  • Kontingent: Gratisprodukte im Rahmen einer Aktion sind äußerst beliebt und meist schnell vergriffen. Darüber sind sich die Unternehmen natürlich im Klaren und versuchen eine faire Struktur zu schaffen. Daher werden die Aktionsprodukte pro Person oder Haushalt zahlenmäßig limitiert. Wo die Obergrenze letztlich genau liegt, sollte vorab herausgefunden werden.

Wer jetzt denkt, er müsste stundenlange Recherchearbeit leisten, um alle relevanten Informationen für eine Cashback- oder Geld-zurück-Aktionen einzuholen, muss nicht in Panik verfallen. Die meisten Unternehmen listen all diese Detail strukturiert in den Teilnahmebedingungen der jeweiligen Aktion auf. So hat man alle wichtige Informationen direkt zusammengefasst. Doch nicht immer ist das der Fall. Manchmal ist auch ein wenig Eigeninitiative gefragt.

Der Weg zu Gratisprodukten

Stehen alle Details zur Aktion parat, kann die entsprechende Gratisprobe auch schon abgestaubt werden. Wer im großen Stil auf kostenlose Produktejagd gehen möchte, muss lediglich mehrere Teilnahmebedingungen auf dem Schirm haben. Das Prinzip ändert sich dadurch in der Regel nicht. Wie der Weg zu kostenlosen Produktproben aussieht, zeigt die folgende Auflistung:

  1. Wer schreibt, der bleibt. Das mag zwar etwas abgedroschen klingen, hilft bei der Jagd nach Gratisproben jedoch ungemein. Insbesondere wenn man auf mehrere Produkte abzielt. Damit diesbezüglich der Überblick nicht verloren geht, hilft die Anfertigung einer Einkaufsliste. Diese sollte alle Cashback-Produkte enthalten, die man abstauben möchte.
  2. Da die meisten Aktionsprodukte an den stationären Handel geknüpft sind, geht es im nächsten Schritt ans Shoppen. Viele Gratisproben findet man in Supermärkten oder in der Drogerie. Wurden die entsprechenden Artikel ausfindig gemacht, geht es zur Kasse. Vorab sollte aber nochmal überprüft werden, wie es um Aktionspackung und Aktionscodes bestellt ist.
  3. Nach dem Bezahlvorgang an Kasse muss man sich unbedingt den Kassenbon aushändigen lassen. In den meisten Fällen muss dieser auf der jeweiligen Aktionsseite online hochgeladen werden. Den Beleg einfach mit dem Smartphone abfotografieren oder bei Bedarf auch scannen. Wichtig ist dabei, dass der Bon gut lesbar ist. Eine verschwommene oder verzerrte Aufnahme wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht akzeptiert. Andere Aktionen verlangen dagegen, dass man den Original-Kaufbeleg per Post einsendet. In solch einem Szenario ist es sinnvoll, die entsprechenden Produkte getrennt voneinander zu kaufen.
  4. Je früher man den Kassenbon hochlädt bzw. zurücksendet, desto eher landet das Geld des Kaufpreises auf dem eigenen Konto.

Produktproben anfordern

Cashback- und Geld-zurück-Aktionen sind nicht die einzigen Möglichkeiten, um gratis an Produkte zu kommen. Viele Hersteller und Marken bieten Verbrauchern an, direkt über die Homepage kostenlose Proben anzufordern. Da solche Angebote nur ein bestimmtes Kontingent aufweisen, sind die Artikel sehr schnell vergriffen. Das ist jedoch kein Grund zu verzagen. Manchmal hilft es auch, direkt beim jeweiligen Hersteller nach etwaigen Produktproben zu fragen. In manchen Fällen kommt man sogar so an Artikel heran, die der großen Mehrheit verwehrt bleiben.

Vorsicht mit den persönlichen Daten!

Manche Angebotsformen verlangen die Preisgabe von persönlichen Daten. Oftmals handelte sich dabei nur um die eigene E-Mail-Adresse. Doch in einigen Fällen müssen noch andere Informationen angegeben werden. Hier sollte immer mit einer gewissen Vorsicht und Skepsis an die Sache herangegangen werden. Insbesondere wenn es sich um Produktproben handelt, die nicht über die eigentliche Herstellerseite angeboten werden.

Darüber hinaus sind manche der Gratisproben nicht wirklich kostenlos. Da die jeweiligen Artikel per Post verschickt werden, fallen gerne auch mal Versandkosten an. Um ein böses Erwachen zu verhindern, sollten aus diesem Grund alle relevanten Informationen des Angebots im Vorfeld eingeholt werden.

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