Augen auf bei der Betrachtung der Fassaden im Kurparkviertel. Foto: Andrea Eisenmann

Der Traum vom Eigenheim war vielen früheren Bewohnern im Kurparkviertel fremd. Sie sahen ihre gehobenen Ansprüche in den Wohnungen jener Häuser und Villen erfüllt, die dort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden.

Eine kahle Sichtbetonfassade, monotone Fensterrahmen, schlichte Eingangstüren? All das gibt es auch in Bad Cannstatt zuhauf. Aber nicht nur. Wer beispielsweise durch das Kurparkviertel spaziert, stößt auf zahlreiche Ornamente und Verzierungen an den Fassaden, Gesimsen, Traufen, Giebeln und Balkonen. Prächtig. Verschnörkelt. Üppig. Alle Attribute sind hier zu finden. Fabelwesen aus der Antike werden zu neuem Leben erweckt, steinerne Echsen sonnen sich, Engel blicken von oben auf die Passanten herab oder kleine Drachen treiben ihr Unwesen. Wer mehr über das Alter der Gebäude erfahren will, muss genau hinsehen: Kleine Wappen an den Fassaden verraten bisweilen das Baujahr der Häuser.

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