Anita Pfanner (Mitte) im Kreis ihrer Kollegen in der Hospizgruppe. Foto: Christiane Franz / Badische Zeitung

Anita Pfanner hat eine Hospizgruppe gegründet und bekommt dafür als eine von 18 Baden-Württembergern das Bundesverdienstkreuz. Die ständige Begegnung mit dem Tod schlägt der Familienfrau nicht aufs Gemüt – ganz im Gegenteil.

Stuttgart/Endingen - Anita Pfanner strahlt Fröhlichkeit und Lebensfreude aus. Dabei beschäftigt sich die 61-jährige Südbadenerin seit Jahrzehnten sehr viel mit dem Tod. Die gelernte Krankenschwester hat schon vor 25 Jahren in Endingen am Kaiserstuhl eine ambulante Hospizgruppe gegründet, die sie bis heute leitet. In einer Selbsthilfegruppe gibt sie zudem Angehörigen die Möglichkeit zum Austausch. Sie hat die erste Trauergruppe für Kinder und Jugendliche eingerichtet und sich in der Notfallnachsorge des Roten Kreuzes bei plötzlichen Todesfällen engagiert. Dafür bekommt sie an diesem Samstag zusammen mit 17 weiteren ehrenamtlich engagierten Baden-Württembergern das Bundesverdienstkreuz.

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