Die Regierung rechnet nur noch mit einem Wirtschaftswachstum in Höhe von drei Prozent. Foto: dpa/Yu Fangping

Mit „Wumms“ sollte Deutschland aus der Coronakrise kommen, hatte Finanzminister Olaf Scholz gehofft. Doch die Krise dauert an. Und es fehlt an einem Plan für die Zeit danach, kommentiert Thorsten Knuf.

Stuttgart - Kann sich noch jemand an den „Wumms“ von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) erinnern? Vor etwas mehr als einem halben Jahr war das: Nach einem beispiellosen Absturz der Konjunktur schien es damals, als habe man die Coronapandemie in Deutschland wieder unter Kontrolle. Fast alle Bundesländer meldeten Sieben-Tage-Inzidenzen von weniger als fünf Fällen je 100 000 Einwohner. Nun ging es darum, die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zurückzunehmen und der Wirtschaft beim Neustart zu helfen. Die große Koalition in Berlin verständigte sich auf ein gigantisches Konjunkturpaket im Umfang von 130 Milliarden Euro. Und Minister Scholz sagte dazu: „Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen.“

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