Atalanta Bergamo, hier Papu Gomez (links), heizt Juventus Turin zwar mächtig ein, doch Gonzalo Higuain führt sein Team am Ende zum Sieg. Foto: AP/Antonio Calanni

Warum für ein Länderspiel gegen Weißrussland und Estland in diesen wilden Fußballzeiten einfach kein Platz mehr bleibt, erklärt unser Kolumnist Reiner Schloz auf seine ganz eigene Weise.

Stuttgart - Der Zuschauermangel bei deutschen Länderspielen löst bei mir eine persönliche Krise aus. Nicht, dass ich jemals auf die Idee gekommen wäre, freudig erregt ins Stadion zu pilgern, wenn Weißrussland oder San Marino auf dem Platz stehen. Auch der Fernseher bleibt aus. Offenbar ein Fehlverhalten, das neuerdings meinen Patriotismus in ein dunkles Licht rückt. Ich dachte bisher immer, das Anschauen und Besuchen von Länderspielen sei eine rein freiwillige Sache. Und eigentlich tue ich freiwillig sehr viel für den Fußball. Mehr noch: ich bin doch genau da, wo einen die ganzen Vermarktungsstrategen haben wollen.

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