Sperrige Hermetik und krachender Populismus – wie passt das zusammen? Uwe Tellkamp gibt die Antwort. Foto: Heike Steinweg www.heikesteinweg.de/Heike Steiweg

Mit seinem Wenderoman „Der Turm“ hat Uwe Tellkamp ein Millionenpublikum erreicht. 14 Jahre später und eine rechtspopulistische Wende des Autors weiter folgt nun die Fortsetzung. Endlich weiß man, woran man ist.

Was bisher geschah, lässt sich relativ leicht erzählen. Doch was folgt, hat es in sich. Mit einem Roman, der davon handelte, wie man in einer mit bildungsbürgerlichem Proviant eingedeckten kulturellen Fluchtburg die letzten Tage der DDR überleben konnte, wurde Uwe Tellkamp berühmt. „Der Turm“ war das Opus Magnum der letzten großen Zeitenwende in Deutschland, ein feierlicher Abgesang auf den Arbeiter- und Bauernstaat aus Sicht einer Dresdner Familie im hohen Erzählton Thomas Manns. In der zweiteiligen TV-Verfilmung erreichte das monumentale Wendeepos auch ein Publikum, dessen alltägliches Hintergrundgeräusch eher seltener aus Hausmusik und knarrendem Parkett besteht.

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