Gute Altenpflege erfordert höhere Löhne und stabilere Beiträge. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Der Chef der Evangelischen Heimstiftung in Baden-Württemberg hat Kanzlerin Angela Merkel einen Brief zum Tag der Pflege geschrieben. Er fordert sie auf, den Streit mehrerer Bundesminister über die Pflegereform zu befrieden.

Stuttgart - Am Mittwoch ist Tag der Pflege. Und der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung, Bernhard Schneider, ahnt voraus, dass wieder viele den Pflege- und Betreuungskräften „Danke“ sagen werden – wohl auch die Kanzlerin. Doch der Chef des größten Pflegeanbieters in Baden-Württemberg teilt Angela Merkel in einem unserer Zeitung vorliegenden Brief mit: „Ein Dankeschön allein reicht nicht mehr.“ Sie solle sich vielmehr um eine Pflegereform kümmern, die diesen Namen verdiene, und „das Heft des Handelns in die Hand nehmen“, fordert er im Namen von 20 000 Mitarbeitern und Heimbewohnern. Denn die Reform sei im Gezänk zwischen Gesundheitsminister, Arbeitsminister und Finanzminister „stecken geblieben“.

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