Im Hafen von Dover landen mit der Fähre aus Calais bis zu 10 000 Lkw an. Foto: Adobe Stock/Eddie Cloud, Axel Veiel (3)

Unterwegs an der neuen EU-Außengrenze: Für das französische Calais und das britische Dover hat der Brexit unterschiedliche Folgen.

Calais - Schneller geht’s nicht. Gäbe es einen Preis für die zügigste Abfertigung im internationalen Frachtverkehr, Calais würde ihn gewinnen. Zu Hunderten rollen Schwerlaster durch das Hafengelände, erklimmen Zugbrücken, verschwinden in den Laderäumen an den Docks vertäuter Fähren. Französische Grenzkontrolle, britische Grenzkontrolle und die Suche nach Immigranten, die als blinde Passagiere nach Dover zu gelangen versuchen: Je Laster dauert das gerade einmal zwei Minuten. Kaum legt eine Fähre ab, dockt auch schon die nächste an. Stillstand gibt es nicht. Und doch geht es ruhig zu auf dieser gigantischen Verladestation. Niemand rennt, niemand ruft. Auch heute nicht. Dabei wissen alle: Das ist die Ruhe vor dem Sturm. In ein paar Stunden soll er losbrechen. Samstag null Uhr ist Brexit-Time. Von einer Sekunde auf die andere wird die EU-Binnengrenze zur -Außengrenze, sind Briten und Rest-Europäer geschiedene Leute. Und was passiert dann?

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