Die Telekom verlegt in vielen Gebieten Stuttgarts Glasfaserkabel– allerdings nicht in Rotenberg. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Seit Jahren kritisieren die Rotenberger eine schlechte Internetversorgung. Den Kommunikationsunternehmen sind rund 200 Haushalte zu wenig, um in Glasfaserkabel zu investieren. Die Stadt sucht nach einer Lösung.

Rotenberg - Rotenbergs Lage am Ortsrand von Stuttgart ist zweifellos idyllisch. Doch ein „Außenposten“ der Landeshauptstadt zu sein, hat auch seine Nachteile: Vom schnellen Internet ist der kleine Stadtteil mit seinen rund 700 Bewohnern abgeschnitten. Was das im digitalen Zeiten bedeutet, schildern die Rotenberger seit Jahren in den Bürgerhaushalten: Sie sind genervt von lahmen Downloads und ruckeligen Videostreams, die Homeschooling und Homeoffice nahezu unmöglich machen, und fordern rasche Abhilfe. Der Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zeigt an, dass in Rotenberg gerade mal 16 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Und die können, vor allem bei mehreren aktiven Online-Nutzern in einem Haushalt, schnell knapp werden.

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