Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt in der Nähe des Einsatzortes: Die Einsatzkräfte scheinen den Waldbrand in der Lieberoser Heide nun im Griff zu haben. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Waldbrand in der Lausitz - jede Menge Feuerwehrleute im Einsatz. Der Boden sei laut einer Sprecherin noch sehr heiß, offene Flamen gebe es aber nicht mehr. Und nun kommt der Regen.

Cottbus/Lieberose - Nach dem Ausbruch eines Waldbrandes in der Lieberoser Heide hat der Einsatz der Feuerwehr auch in der Nacht zu Donnerstag angedauert. Nach Angaben der Regionalleitstelle Lausitz befanden sich am Morgen 172 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Für den Tag ist ein Großaufgebot an Einsatzkräften geplant. Neben zwei Bundespolizei-Hubschraubern sollen zwei weitere Hubschrauber der Bundeswehr die Einsatzkräfte vor Ort beim Löschen unterstützen. Eine zusätzlich angeforderte Einsatztruppe aus Potsdam-Mittelmark soll helfen.

Derzeit sind 86 Hektar von dem Feuer betroffen. "Die aktuelle Lage ist stabil, es kam zu keinen weiteren Ausbreitungen in der Nacht", erklärte eine Sprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald am Morgen. "Der Boden ist immer noch sehr heiß, jedoch gibt es kaum noch offene Flammen."

In Brandenburg hat es am Morgen leicht zu regnen begonnen, zudem begünstigen niedrige Temperaturen die Löscharbeiten. "Der Regen soll über den Tag stärker werden, ob die Mengen ausreichen, lässt sich schwer einschätzen. Wir gehen jedoch von aus, dass sich die Lage zu Freitag hin verbessern wird", teilte die Feuerwehr Lausitz mit.