Boris Johnson unterhält die Delegierten gern mit Späßen und Anekdoten. Foto: AFP/STEFAN ROUSSEAU

Statt sich von den enormen Problemen dieses Herbstes beirren zu lassen, hat Premier Boris Johnson den Parteitag der britischen Konservativen mit kecker Selbstgewissheit beendet. Warum kommt der britische Premier mit diesem Verhalten durch?

London - Selbst seine Anhänger schütteln ungläubig die Köpfe über Boris Johnson. Der Mann trotze schlicht den Gesetzen der politischen Schwerkraft, meinen sie. Die derzeitigen Probleme in Großbritannien scheinen dem Premier nichts anhaben zu können. Den Parteitag seiner Konservativen hat er am Mittwoch optimistisch beendet. Alle Welt mache sich immer nur unnötig Sorgen, hatte Johnson bekundet. Dabei renke sich, wenn man nur warte, „schon alles wieder ein“. Gefragt, ob ihn der dramatische Preisanstieg im Lande nicht beunruhige, erklärte er, der beunruhige ihn kein bisschen. Das Fehlen von Arbeitskräften? Auch nicht so schlimm. Die Versorgungs- und Lieferprobleme? Nur vorübergehende „Anpassungsschwierigkeiten“. Das werde sich „sehr schnell“ wieder lösen, prophezeite er.

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