Ein Regenbogen im Stuttgarter Osten. Wenn Kinder in der Stadt spazieren gehen, sollen sie sehen, dass sie nicht allein sind. Weitere Beispiele finden Sie in unserer Bildergalerie. Foto: LaPap Illustrationen/LaPap Illustrationen

Die Aktion #RegenbogengegenCorona ist auch in Stuttgart angekommen. Sie zeigt Kindern: Ihr seid nicht allein!

Stuttgart - Man fühlt sich irgendwie an das Kinderbuch „Frederick“ von Leo Lionni erinnert. Alle Mäuse sammeln Körner, Nüsse, Weizen und Stroh für den einsamen Winter. Bis auf Frederick – er sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Und heute in der Coronakrisenrealität, während die Erwachsenen Klopapier, Nudeln und Hefe hamstern, sind Kinder wie die kleine, clevere Maus Frederick – sie malen Regenbogen mit Tuschkasten oder Wachsmalstiften und hängen die bunten Bilder an ihre Kinderzimmerfenster. Diese Aktion soll anderen Kindern zeigen: Ihr seid nicht allein, auch andere Kinder vermissen ihre Freunde. Und wenn Kinder mit ihren Eltern spazieren, können sie die Regenbogenbilder zählen.

Bundesweit haben Kinder Regenbogen aufgehängt. Eltern teilen die Werke bei Twitter unter dem #RegenbogenGegenCorona. Kinder in Italien und Spanien sollen die Ersten gewesen sein. In Italien mit der Durchhalteparole „Tutto andrà bene“ – „Alles wird gut“.

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