Auch eine Aktion der Wirtschaftsförderung der Region: Am St. Patrick’s Day, dem irischen Nationalfeiertag am 17. März, erstrahlte der Königsbau im KJahr 2019 in Grün. Foto: SDMG/Dettenmeyer

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart besteht seit 25 Jahren. Was macht diese Gesellschaft, was sind ihre Ziele – und woher bekommt sie das Geld?

Stuttgart - Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) wurde im August 1995 gegründet. Sie ist ein „Kind“ des Verbands Region Stuttgart, den es seit 1994 gibt. Er hat als eine seiner von einem Landesgesetz definierten Kernaufgaben die regional bedeutsame Wirtschaftsförderung, die von der WRS umgesetzt wird. Dafür erhält die WRS Geld vom Verband. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte werden von der direkt gewählten Regionalversammlung vorgegeben. Aktuell In der regionalpolitischen Debatte gibt es momentan zwei wirtschaftliche Hauptthemen. Da ist zum einen der Streit über zusätzliche Gewerbeflächen, die von Grünen und Linker abgelehnt werden. Zum anderen werden in einem Strategieprozess Ansätze für neue Geschäftsfelder und Produkte gesucht – von der Energie über Kommunikation, nachhaltiges Bauen, Gesundheitstechnik, Biotechnologie und effiziente Produktion bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Auch wenn sich die Regionalräte in manchem einig sind, gibt es Differenzen darüber, wie stark das Umsteuern hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften und der Abkehr vom Automobil sein soll. Vor allem der neue WRS-Aufsichtsratschef und Grünen-Regionalrat André Reichel fordert, die Region brauche eine neue Leitindustrie mit der IT-, Kreativ- und Kulturwirtschaft. Dies fordert den Widerspruch von CDU, Freien Wählern, AfD und FDP heraus.

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