Der Eindruck täuscht: Ausgeruht hat sich Fritz Kuhn in den vergangenen acht Jahren gewiss nicht. Doch seine Bilanz fällt bei unterschiedlichen Themen sehr verschieden aus. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Vor acht Jahren ist Fritz Kuhn in Stuttgart erster grüner OB einer deutschen Landeshauptstadt geworden. Die Erwartungen waren riesig. Was davon hat sich erfüllt?

Stuttgart - Es ist der Abend des 21. Oktober 2012. Im großen Saal des Stuttgarter Rathauses bricht Jubel aus. Die Anhänger der Grünen liegen sich freudetrunken in den Armen. Gerade eben ist Fritz Kuhn, einer der ihren, zum ersten grünen Oberbürgermeister einer deutschen Landeshauptstadt gewählt worden. Die Parteiprominenz von Winfried Kretschmann über Muhterem Aras bis Cem Özdemir prostet sich zu. Mitten in der Jubeltraube, kaum noch erkennbar, steckt der frühere Bundesvorsitzende seiner Partei und wird von den Gratulanten schier erdrückt. Kuhn bekommt Glückwünsche. Kuhn bekommt Blumen. Kuhn bekommt ein Lebkuchenherz mit grünem Rand. Jubel, Trubel, Heiterkeit.

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