Das waren noch Zeiten: Manfred Schmider (2.v.r.), an der Seite von Ministerpräsident Erwin Teufel. Im Hintergrund in der Mitte: Jürgen Morlok. Archivfoto Foto: dpa/Hans-Jürgen Collet

Gier im Großformat: Von Ettlingen aus narrte Jürgen Schmider mit seiner Firma Flowtex Ende der neunziger Jahre Banken und Politiker. Am Ende stand der bis dahin größte Wirtschaftsskandal Deutschlands.

Geldgier und Großmannssucht sind aller Erfahrung nach die stärksten Motive von Finanzbetrügern. Unter ihnen richten aber diejenigen die größten Schäden an, die in ihren ausgewählten Opfern dieselben unseligen Charaktereigenschaften erkennen – einen Teil von sich selbst, wenn man so will. Dann werden Handel möglich, die sich der vernunftbegabte Laie kaum vorstellen kann. Manfred Schmider war so ein instinktsicherer Krimineller. Was ihn von seinesgleichen abhob, war eine völlige Schrankenlosigkeit, das Fehlen jeglicher Selbstbegrenzung. Wahnhaft wurde Schmider später, als Straf- und Schadenersatzprozesse anrollten, sogar genannt.

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