Fritz Elsässer erhielt von Bezirksvorsteherin Renate Polinski Urkunde und Magnumflasche Trollinger überreicht. Foto: /Edgar Rehberger

Fritz Elsässer war 39 Jahre lang Obmann für Landwirtschaft im Bezirksbeirat Münster. Jetzt wurde er mit Urkunde verabschiedet.

Münster - Fritz Elsässer war 39 Jahre lang beratendes Mitglied des Bezirksbeirates Münster für die Landwirtschaft, machte auf Probleme aufmerksam, kümmerte sich um die Belange zum Thema im Stadtbezirk. „Er war fast immer bei den Sitzungen“, würdigte Bezirksvorsteherin Renate Polinski, „obwohl zeitgleich seine geliebte Singstunde stattfand.“ In dieser Zeit fungierte Elsässer auch als Wahlhelfer. Und er habe nicht gezögert, sich als Beetpate um die drei Blumenbeete zu kümmern, die zum Jubiläum 100 Jahre Straßenbahn in Münster angelegt wurden, als sich die Stadt aus Einspargründen von der Aufgabe zurückgezogen hat. „Herr Elsässer war auch bei den Cannstatter Weingärtnern sehr engagiert und ist noch stellvertretender Vorsitzender beim Obst- und Gartenbauverein.“ Daher sei es höchste Zeit, Danke zu sagen.

Verwaltungsbürgermeister Fabian Mayer sprach ihm seinen Dank aus für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für den Stadtbezirk einzusetzen. Und als „große Besonderheit“, so Polinski, gab es noch eine Dankesurkunde, unterzeichnet von Oberbürgermeister Frank Nopper – für die Verdienste für den Stadtbezirk und den Aufwand, sich für das Wohl aller Bürger einzusetzen. „Diese Urkunde bekommt nicht jeder“, betonte die Bezirksvorsteherin, die Fritz Elsässer noch eine Magnumflasche Trollinger überreichte. Der Geehrte zeigte sich beeindruckt. „Ich habe es immer gerne gemacht, auch wenn es in Münster keine große Landwirtschaft gibt.“ Er habe immer versucht, die Fragen und Probleme, die aufkamen, gut zu lösen. Doch alles habe seine Zeit und er sich dazu entschlossen „nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit“, das Amt aufzugeben. Die Nachfolge steht noch nicht fest.

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